Schwere
Sprache
Lebenshilfe-Zertifikat
Lehrgangsnummer: 7003

Unterstützte Kommunikation - Kontakt und Verständigung mit nicht oder kaum sprechenden Menschen

In Kooperation mit der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V.
 

Hände bedienen elektronische Kommunikationsmittel

Viele Menschen aller Altersstufen können sich aufgrund einer angeborenen, erworbenen oder temporären Behinderung/Erkrankung nicht oder kaum über die Lautsprache verständigen. 

Die „Unterstützte Kommunikation“ (UK) will diesen Menschen für ihr privates und berufliches Umfeld alternative und ergänzende Möglichkeiten zur lautsprachlichen Verständigung aufzeigen. Dazu erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über verschiedene Kommunikationshilfen (z. B. Symboltafeln, einfache Gebärden, technische Hilfen), deren Anwendung ein hohes Maß an Geduld, gegenseitigem Verständnis und Kreativität erfordert. 

Die Lehrgangsreihe bietet die Möglichkeit, sich im Einführungskurs und in Aufbaukursen nach Standard der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e. V. zu den Themen „Diagnostik“, „Gebärden“, „Grafische Symbole“ und „Technische Hilfen“ fortzubilden. 

 

Ihr Nutzen

  • Umfassende Wissensvermittlung und intensives Erproben von Kommunikationshilfen 
  • Übungen zur Kommunikation mit nicht oder kaum sprechenden Menschen
  • Erwerb eines umfangreichen Repertoires an Ideen zum methodisch-didaktischen Einsatz der Hilfen im privaten und institutionellen Alltag
  • Planung zur individuellen Versorgung nichtsprechender Menschen, Umsetzung und Erprobung in der beruflichen Praxis
  • Erwerb von Zertifikaten nach Standard der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e. V. für den Einführungskurs und jeden einzelnen Aufbaukurs, die dann dazu berechtigen, das Zertifikat als “Fachkraft Unterstützte Kommunikation nach Standard der Gesellschaft Unterstützte Kommunikation e.V.” zu erhalten.
  • Nähere Informationen dazu finden Sie unter: www.gesellschaft-uk.org 
  • Vorab-Information: Ab 01.01.2027 wird die Fachkraft UK um 16 UE erweitert, d.h. es müssen Seminare im Gesamtumfang von mind. 88 UE (statt bisher 62 UE) besucht werden.  

Methoden

Theoretischer Input, interaktiver Vortrag, Videosequenzen, Kleingruppenarbeit zur Erprobung von Materialien, Selbsterfahrung.

Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und der Rehabilitation sowie Angehörige.

Unabhängig vom Alter und der Art und Schwere der Behinderung der Klientinnen bzw. Klienten richtet sich die Lehrgangsreihe an pädagogische, therapeutische und pflegerische Fachkräfte aller Bereiche sowie an Angehörige von nicht bzw. wenig sprechenden Menschen.